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Bombenfund: Alle Bewohnerinnen und Bewohner sind in den Riehler Heimstätten zurück






Hilfsorganisationen und Feuerwehr haben ihren Einsatz im Zusammenhang mit der Fliegerbombenentschärfung beendet. Gegen 1 Uhr in der Nacht zu Mittwoch kehrte der letzte der 1.300 Bewohnerinnen und Bewohner zu den Riehler Heimstätten der Sozial-Betriebe Köln zurück. Auch die 150 Pflegebedürftigen aus der Umgebung konnten bis dahin in ihre Wohnungen zurück gebracht werden. Auch danach liefen noch einige logistische Rückbaumaßnahmen am Staatenhaus.

Insgesamt mussten 710 Personen transportiert werden. Der Einsatz stellte eine organisatorische Herausforderung für alle rund 760 im Laufe des Tages eingesetzten Kräfte dar. Während die rund 246 gehfähigen Bewohnerinnen und Bewohner mit Bussen recht einfach befördert werden konnten, mussten Pflegebedürftige mit zum Teil großem Aufwand transportiert werden. Im Zuge der Transporte mussten die Rettungsteams die medizinische Versorgung stets ausreichend sicherstellen.

Für den Transport der Patientinnen und Patienten wurden neben denen der Feuerwehr auch Fahrzeuge der Hilfsorganisationen ASB Köln, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe sowie Malteser Hilfsdienst bereitgestellt. Auch die Teams und Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Köln kamen zum Einsatz. Die Kölner Hilfskräfte wurden zudem von Einheiten aus den Städten Aachen und Leverkusen sowie aus dem Kreis Aachen, dem Kreis Düren, dem Kreis Heinsberg, dem Oberbergischen Kreis, dem Rheinisch-Bergischen-Kreis, dem Rhein-Erft-Kreis sowie Rhein-Sieg-Kreis bei den Patiententransporten unterstützt.

Einsatzeinheiten von ASB Köln, die Johanniter-Unfall-Hilfe und der Malteser Hilfsdiensten betreuten zudem die Menschen an den Notunterkünften und Anlaufstellen.

(Quelle: www.stadt-koeln.de vom 16.07.2014)