Zeitungsberichte und aktuelle Meldungen rund um die Freiwillige Feuerwehr Köln


Bombenfund: Feuerwehr Köln beginnt in Kürze mit der Evakuierung der Riehler Heimstätten
1.300 Bewohnerinnen und Bewohner müssen transportiert werden





Gestern wurde an den Kölner Rheinwiesen unmittelbar neben der Mülheimer Brücke eine 20 Zentner-Fliegerbombe gefunden. Für die Entschärfung der Bombe müssen unter anderem auch die Riehler Heimstätten evakuiert werden.

In den Wohnhäusern der Sozial-Betriebe Köln (SBK) wohnen 1.300 Personen. Darunter sind auch viele Pflegebedürftige. Sie müssen zum Teil in Krankenhäuser gebracht werden. Für den Großteil der Bewohnerinnen und Bewohner wird das Staatenhaus hergerichtet. Dort werden Sie während der Entschärfung betreut.

Für den Transport der Patienten hat die Feuerwehr Köln zusätzliche Fahrzeuge von den Hilfsorganisationen ASB Köln, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe sowie Malteser Hilfsdienst bestellt. Außerdem wurde die Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr Köln alarmiert. Sie werden mit ihren Mannschaftstransportfahrzeugen viele Personen befördern. Da all diese zusätzlichen Kapazitäten für einen schnellen und reibungslosen Ablauf nicht ausreichend sein werden, hat die Einsatzleitung außerdem Einheiten aus dem Umland angefordert. Aus Aachen und Leverkusen, aus dem Kreis Düren, dem Rheinisch-Bergischen-Kreis, dem Rhein-Erft-Kreis sowie Rhein-Sieg-Kreis wurden sogenannte Patiententransportzüge entsandt. Diese bestehen aus 8 Rettungs- und Krankenwagen. Derzeit werden die Einsatzkräfte an den Feuerwachen Chorweiler und Ostheim gesammelt.

(Quelle: www.stadt-koeln.de vom 15.07.2014)