Zeitungsberichte und aktuelle Meldungen rund um die Freiwillige Feuerwehr Köln


Dauerregen sorgt für viele Einsätze






Der Dauerregen, der seit Montagmorgen auf das Rheinland niederprasselt, sorgt auch bei der Feuerwehr Köln für ein höheres Einsatzaufkommen. Bis 16:00 Uhr wurden der Leistelle 46 unwetterbedingte Einsatzstellen gemeldet.

Überwiegend führten verstopfte Abflussrohre oder ausgefallene Pumpen dazu, dass tiefer liegende Räume voll Wasser liefen. Der Dauerregen führt aber inzwischen auch dazu, dass vereinzelt Bäume im aufgeweichten Boden den Halt verlieren.

In der Kunstfelder Straße in Dünnwald stürzte gegen 14:00 Uhr eine 15 Meter lange Eiche auf die Fahrbahn. Die Einsatzkräfte zerlegten den Baum mit der Motorsäge und räumten die Straße frei.

Gegen 8:50 Uhr musste die Feuerwehr die Hans-Carl-Nipperdey-Straße (Neustadt-Süd) sperren, weil die Straße im dortigen Tunnel unter Wasser stand. Kurze Zeit später rückte die Feuerwehr zur Peter-Grieß-Straße in Flittard aus. Dort stand ein Keller einen Meter hoch unter Wasser. Mitarbeitende der RheinEnergie schalteten das Haus stromlos, damit die Einsatzkräfte der Feuerwehr das Wasser gefahrlos abpumpen konnten.

Um 12:00 Uhr wurde die Feuerwehr zur Subbelrather Straße in Bickendorf gerufen. Weil ein Pumpwerk ausgefallen war, stand die Straße 60 Zentimeter unter Wasser. Die Stadtentwässerungsbetriebe Köln kümmerten sich um die Reparatur des Pumpwerks. Die Feuerwehr begann unterdessen mit dem Abpumpen des Wassers.

Am Nachmittag standen in Marsdorf die Ausstellungshallen eines Autohändlers unter Wasser. Die Einsatzkräfte benötigten rund zwei Stunden, um die etwa 300 Quadratmeter große Fläche und einen Auto-Aufzugsschacht leer zu pumpen.

In manchen Fällen rückte die Feuerwehr unverrichteter Dinge wieder ab. Hier stand das Wasser in den Kellerräumen nur wenige Zentimeter hoch, so dass die Pumpen nicht eingesetzt werden konnten. Die Einsatzkräfte rieten den Bewohnerinnen und Bewohnern in diesen Situationen, das Wasser mit einem Putzlappen aufzunehmen.

Neben der Berufsfeuerwehr war auch die Freiwillige Feuerwehr mit den Löschgruppen Esch, Longerich, Roggendorf und Flittard im Einsatz. weitere Informationen

(Quelle: www.stadt-koeln.de vom 08.07.2014)