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Heftiges Unwetter fordert die Feuerwehr Köln






Nachdem gegen Montagmittag eine kleinere Schlechtwetterfront das Kölner Stadtgebiet verschont hat, zog gegen 20:30 Uhr ein weitaus heftigeres Gewitter mit Starkregen und Sturmböen über Köln. Zur Beseitigung der zahlreichen Sturm- und Wasserschäden war die Feuerwehr Köln im gesamten Stadtgebiet mit einem Großaufgebot im Einsatz. In Mülheim wurde ein Radfahrer von einer abgebrochenen Baumkrone erschlagen.

Der tödliche Unfall ereignete sich auf der Düsseldorfer Straße auf Höhe der Stadtgrenze zu Leverkusen. Nach einem Blitzeinschlag in einen Baum brach die Baumkrone ab und begrub einen etwa 50-jährigen Radfahrer unter sich. Der Mann verstarb noch an der Unfallstelle.

Im gesamten Stadtgebiet wurden zahlreiche Bäume entwurzelt. Dicke Äste fielen auf öffentliche Straßen und behinderten den Verkehr. Am Abend lagen der Leitstelle Köln bereits rund 250 Hilfeersuchen von Bürgerinnen und Bürgern vor. Zur Bearbeitung dieser Vielzahl von Einsätzen wurde Vollalarm für die 26 Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr Köln ausgelöst. Außerdem war die Hälfte der Berufsfeuerwehrwachen unwetterbedingt im Einsatz. Zur Koordination der Unwetterlage richtete die Feuerwehr Köln einen Führungsstab im Führungszentrum in der Scheibenstraße ein. Um die Hilfeersuchen zur weiteren Bearbeitung priorisieren, setzte der Führungsstab im Stadtgebiet sogenannte Erkundertrupps ein.

(Quelle: www.stadt-koeln.de vom 09.06.2014)