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Seniorin bei Wohnungsbrand erstickt






Am 9. Januar 2013 informierte gegen 0:30 Uhr eine Bewohnerin der Seniorenwohnanlage an der Mildred-Scheel-Straße in Rodenkirchen ihre Hausnotrufzentrale, dass sie Rauch riechen würde und ein Heimrauchmelder zu hören sei. Die Hausnotrufzentrale informierte die Leitstelle der Berufsfeuerwehr Köln und es wurden Einsatzkräfte entsandt, darunter ein Rettungswagen und die Löschgruppe Rodenkirchen der Freiwilligen Feuerwehr Köln, die ihre Unterkunft in unmittelbarer Nähe zu der Einsatzstelle haben.

Die Einsatzkräfte stellten fest, dass ein Rauchmelder in einer Wohnung im dritten Obergeschoss der modernen fünfgeschossigen Wohnanlage ausgelöst hatte. Ein Feuer war allerdings dort nicht festzustellen. Bei der weiteren Erkundung wurde Feuer in der darüber liegenden Wohnung festgestellt. Nachdem die massiv gesicherte Tür mit einer Kettensäge geöffnet worden war, konnte ein Brand im Bereich des Bades lokalisiert werden. Bei der unter Pressluftatmer durchgeführten Kontrolle der Räume wurde im Schlafzimmer eine leblose, etwa 85 Jahre alte Frau auf dem Boden aufgefunden. Sie wurde sofort in den Treppenraum gerettet und dort vom Rettungsdienst mit Notarzt reanimiert. Allerdings hatte sie bereits soviel Rauchgase eingeatmet, dass die Reanimation erfolglos abgebrochen werden musste.

Das Feuer wurde mit einem C-Rohr rasch abgelöscht. Es hatte eine eingebaute Sauna gebrannt. Weitere Personen waren nicht betroffen.

Im Einsatz waren knapp 50 Einsatzkräfte mit 15 Fahrzeugen von den Feuerwachen Marienburg und Innenstadt, der Branddirektion in Weidenpesch sowie der Löschgruppe Rodenkirchen der Freiwilligen Feuerwehr Köln.

(Quelle: www.stadt-koeln.de vom 09.01.2013)