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Rauchmelder und Voralarm retten Menschenleben






Am Vormittag, des 2. Dezember 2012, konnte die Feuerwehr Köln gerade noch rechtzeitig einen Mann aus einer verrauchten Wohnung retten. Dadurch, dass der Entstehungsbrand durch einen Heimrauchmelder signalisiert wurde und die Leitstelle mit einem Voralarm die ersten Einsatzkräfte alarmierte, konnte ein besonders schnelles Einreifen der Feuerwehr sichergestellt werden. Der ältere Mann wurde vom Rettungsdienst behandelt und in ein Krankenhaus transportiert.

Um 9:09 Uhr wurde die Leitstelle über den Notruf 112 über das Feuer in der Maternusstraße von einem Nachbarn informiert. Der Leitstellenmitarbeiter löste geistesgegenwärtig, bereits 20 Sekunden nach Eingang des Notrufs, auf der zuständigen Feuer- und Rettungswache Marienburg einen Voralarm aus. Der Löschzug rückte daraufhin unverzüglich zur Einsatzstelle aus. Nachdem der Disponent weitere Einzelheiten in Erfahrung bringen konnte, wurde schließlich etwa 60 Sekunden später, nach dem Stichwort "Feuer mit Menschleben in Gefahr", ein weiterer Löschzug, Rettungsdienst mit Notarzt und der Führungsdienst alarmiert.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, war der Treppenraum leicht verraucht und die Heimrauchmelder hatten angesprochen. Sofort verschafften sich die Beamten gewaltsam Zutritt zur Brandwohnung und konnten einen älteren Mann mit einer Rauchgasvergiftung aus dieser retten. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, da lediglich einige Kleidungsstücke auf einem Herd in Brand geraten waren.

So zeigt sich immer wieder, dass Heimrauchmelder Brände frühzeitig signalisieren und so Menschenleben retten. In Verbindung mit dem optimierten Alarmierungsverfahren "Voralarm", welches seit April bei circa 300 Einsätzen verwendet wurde, konnte die Feuerwehr Köln schon mehrfach lebensrettende Sekunden einsparen.

Am Einsatz waren Feuerwehr und Rettungsdienst der Feuerwachen Marienburg beziehungsweise Innenstadt sowie der Führungsdienst der Branddirektion mit insgesamt etwa 30 Einsatzkräften beteiligt.

(Quelle: www.stadt-koeln.de vom 02.12.2012)