Zeitungsberichte und aktuelle Meldungen rund um die Freiwillige Feuerwehr Köln


Silvester 2012 bei Feuerwehr und Rettungsdienst
Zahlenangaben von Silvester 2011 in Klammern





Wie in den Vorjahren, waren der Rettungsdienst und die Feuerwehr Köln in der Silvesternacht stark gefordert. Um während der Einsatzzahlspitzen in den ersten Stunden des neuen Jahres eine zeitnahe Bearbeitung der Einsätze zu gewährleisten, waren auch in diesem Jahr zusätzliche Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr und den Kölner Hilfsorganisationen im Dienst. Rechnet man die 24 Kräfte des Sicherheitswachdienstes in der Altstadt dazu, standen insgesamt 379 Einsatzkräfte bereit - sonst sind es 186.

Die Einsatzzahlen sind vergleichbar mit denen der letzten Jahre. In den 24 Stunden vom 31. Dezember 2012, 8 Uhr, bis zum Neujahrsmorgen 2013 um 8 Uhr, galt es insgesamt 720 (678) Einsätze zu bewältigen. Diese Zahl setzt sich zusammen aus 574 (585) Rettungsdiensteinsätzen und 146 (93) Feuerwehreinsätzen.

Wie in jedem Jahr, muss das größte Einsatzaufkommen in der ersten Stunde des Jahres bearbeitet werden. Bemerkenswert waren dieses Mal außergewöhnlich viele Brandeinsätze in der Zeit zwischen 0 und 1 Uhr, nämlich 48 (20).

Es handelte sich in dieser Zeit fast ausnahmslos um Brände, die durch Feuerwerkskörper ausgelöst wurden. Ein typisches Brandszenario war auch immer wieder das durch Feuerwerkskörper in Brand gesetzte Inventar auf Balkonen. Nennenswerte Personenschäden bei den Brandeinsätzen waren nicht zu verzeichnen und keines dieser Feuer erforderte eine Alarmstufenerhöhung.

Um 0:09 Uhr gerieten zwei Feiernde in das Hafenbecken des Rheinauhafens und lösten einen größeren Rettungseinsatz aus. Noch vor dem schnellen Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte, konnten sie sich selbst unverletzt an Land retten.

Im Berichtszeitraum befreite die Feuerwehr in 3 (8) Fällen Personen aus stecken gebliebenen Aufzügen.

Auch während diesem Jahreswechsel kam es zu zwei Rettungsdiensteinsätzen auf Grund lebensbedrohlicher Messerstichverletzungen. In der Unfallhilfsstelle der Altstadt behandelte der Sanitätsdienst des Deutschen Roten Kreuzes 25 Patientinnen und Patienten. Die Kräfte des ASB Köln e. V. an der Unfallhilfsstelle am Zülpicher Platz berichteten von mäßigem Einsatzaufkommen (fünf Behandlungen).

(Quelle: www.stadt-koeln.de vom 01.01.2013)