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Unwetter über Köln: Regenwasser im Dom - Public Viewing Area geräumt






Mit einem riesigen Aufgebot von über 90 Mitarbeitern nahmen Feuerwehrkräfte gestern Regenwasser im Kölner Dom auf. An einer Baustelle des Doms war ein zu reparierendes Fenster undicht. Das Fenster wurde von der Feuerwehr gesichert. Die Feuerwehr löste Großalarm aus. An der Lanxess Arena wurde die außenliegende Public Viewing Fläche geräumt.

Nach einem Blitzeinschlag im Kölner Dom löste die Kölner Feuerwehr sofort Großalarm aus und sperrte für die Einsatzkärfte den Roncalliplatz. Nach einer Überprüfung durch den Hausherrn, die Dombaumeisterin Schock-Werner, wurde festgestellt, dass es durch den Blitzeinschlag aber zu keinen Schäden gekommen war. Dafür war es aber nach Aussagen der Kölner Feuerwehr an einem unsachgemä´gesichterten Fenster durch das Unwetter zu einem Wassereinbruch im Dom gekommen. Das in den Dom gelaufene Wasser wurde von der Kölner Feuerwehr aufgenommen. Die Kölner Feuerwehr rückte für das Aufnehmen des Wassers mit 33 Fahrzeugen und 90 Einsatzkräften an. Aufgrund dieses massiven Personaleinsatzes musste die Umgebung rund um den Dom gesperrt werden.

Die Feuerwehr berichtet von insgesamt 220 Einsätzen, die von den 26 Löschgruppen und 248 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr abgearbeitet wurden, wie Wasser im Keller, heruntergefallene Äste. Dazu kam es zu Störungen des KVB Verkehres am Neumarkt durch einen herabgefallenen Ast auf einem KVB-Fahrdraht. In der Alten Sandkaul in Köln-Widdersdorf schlug ein Blitz in ein Haus ein, dort brannte der Dachstuhl aus. Zusätzlich zu den sturmbedingten Einsätzen musste die Kölner Feuerwehr zu einem Unfall an der Severinstraße im Bereich der Stadtbahnhaltestelle. Dort soll nach Feuerwehrangaben ein junger Mann schwer verletzt worden sein. Mehrere Augenzeugen mussten von der Feuerwehr notfallseelsorgerisch betreut werden.

In der Halbzeitpause ließ der Veranstalter des Public Viewing das Außengelände räumen. Die betroffenen Zuschauer fanden teilweise in der Arena Platz, die proppenvoll war, oder suchten Schutz im Straßentunnel unter dem Stadthaus Deutz.

(Quelle: www.report-k.de vom 04.07.2010)