Zeitungsberichte und aktuelle Meldungen rund um die Freiwillige Feuerwehr Köln


Brand einer Lagerhalle in Ossendorf






Am Mittwoch, 30. Juni 2010, führte ein Brand einer leerstehenden Lagerhalle zu einem Großalarm bei der Feuerwehr Köln. Die Auswirkungen des Feuers auf ein angrenzendes Möbelhaus konnte durch den raschen Einsatz der Feuerwehr verhindert werden. Die Lagerhalle ist vollständig niedergebrannt.

Gegen 14:15 Uhr meldeten mehrere Anruferinnen und Anrufer der Leitstelle ein Feuer in der Butzweiler Straße. Daraufhin wurden die Feuerwachen Ehrenfeld, Weidenpesch und die Freiwillige Feuerwehr Longerich alarmiert. Wegen der großen Rauchentwicklung wurde bereits auf der Anfahrt der ersten Kräfte die Alarmstufe erhöht.

Beim Einreffen der Einsatzkräfte brannte das gesamte Lagergebäude auf einer Fläche von etwa 2000 Quadratmetern bereits in voller Ausdehnung. Sofort wurde Großalarm ausgelöst, um die Ausweitung des Schadens auf ein angrenzendes Möbelhaus zu verhindern. Ein umfassender Löschangriff über fünf Wenderohre, drei B-Rohre und sieben C-Rohre zeigte rasch Wirkung. Die Besucherinnen und Besucher des Möbelhauses mussten während der Löscharbeiten kurzzeitig das Gebäude verlassen. Kontrollmessungen im Gebäude ergaben keine Hinweise auf Schadstoffe.

Parallel zur Brandbekämpfung wurden weiträumige Schadstoffmessungen an 18 Messpunkten im Umfeld der Rauchgaswolke in den Stadtteilen Longerich, Ossendorf, Bickendorf, Bilderstöckchen, Mauenheim und Weidenpesch getätigt. Diese ergaben zu keinem Zeitpunkt eine gesundheitsgefährdende Konzentration. Besonders erschwerend für die Einsatzkräfte waren die Witterungsbedingungen durch die hohen Außentemperaturen. Es mussten zusätzliche Einsatzreserven aus dem gesamten Stadtgebiet an die Einsatzstelle herangeführt werden.

Zur Sicherstellung des Grundschutzes im restlichen Stadtgebiet besetzte die Freiwillige Feuerwehr die Feuerwachen der Berufsfeuerwehr.

Am Einsatz waren insgesamt zehn Löschzüge von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr mit über 200 Einsatzkräften aus dem gesamten Stadtgebiet beteiligt. Die Nachlöscharbeiten dauern zurzeit an und werden bis in die Abendstunden weitere Einsatzkräfte binden.

(Quelle: www.stadt-koeln.de vom 30.06.2010)