Zeitungsberichte und aktuelle Meldungen rund um die Freiwillige Feuerwehr Köln


Schadstoffhöhe deutlich höher als vermutet?






Köln - Bei dem Großbrand im Chemiewerk Ineos vor zwei Wochen im Kölner Stadtteil Worringen ist offenbar deutlich mehr krebserregendes Acrylnitril frei geworden als zunächst angenommen. Nach Informationen des WDR soll die Feuerwehr in der Umgebung des Chemiewerks zeitweise Luftbelastungen gemessen haben, welche die sogenannte Technische Richtlinie für die Chemikalie Acrylnitril um das Siebenfache überschreiten.

In den Tagen nach dem Brand hatten die Ineos-Werksleitung und die zuständigen Behörden allerdings erklärt, dass Grenzwerte nur geringfügig überschritten worden seien. Die Stadt Köln wollte sich hierzu am Mittwoch (2. April) bei einer Pressekonferenz äußern.

Bei dem Brand am 17. März war nach Firmenangaben ein Sachschaden von bis zu 20 Millionen Euro entstanden. Das Feuer war im Bereich einer Ethylen-Pipeline ausgebrochen. (ddp)

(Quelle: www.ksta.de vom 02.04.2008)