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Ascheregen nach Großbrand






Köln - Bei einem Brand in einer Lagerhalle eines Abfallverwertungsbetriebs in Köln ist in der Nacht zum Donnerstag ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Euro entstanden. Die Lagerhalle von 1200 Quadratmeter Größe wurde völlig zerstört, teilten Polizei und Feuerwehr am Morgen mit. Die Feuerwehr rückte mit 150 Einsatzkräften aus und konnte die Ausbreitung der Flammen auf eine weitere Halle verhindern. Über dem Komplex, der zu einer Containerfirma gehört, stand in kürzester Zeit eine dichte schwarze Rauchwolke, die in der ganzen Stadt zu sehen war und Richtung Mülheim zog.

"Die Nachlöscharbeiten werden voraussichtlich bis Freitagabend dauern", erläutert Einsatzleiter Dr. Volker Rüster von der Berufsfeuerwehr. "In Absprache mit Staatsanwaltschaft, Polizei und Eigentümer haben wir uns entschlossen, einen Teil der Halle abzureißen, um die Löscharbeiten voranzutreiben", sagte Rüster. Autofahrer müssen weiterhin Umleitungen in Kauf nehmen.

Gebrannt haben vor allem sortierte Ballen aus Papier, Pappe und Polyethylen; feine Asche ging in weitem Umkreis nieder. "Für die Bevölkerung besteht keine Gefahr", betont Rüster. Das hätten Messungen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz sowie der Feuerwehr ergeben. Ascherückstände könnten bedenkenlos mit einem Lappen entfernt werden. Zur Brandursache machten die Ermittler noch keine Angaben.

(dpa/kra)

(Quelle: KSTA- Online vom 15.06.2007)